Donnerstag, 28. Juli 2011

Die toten Gassen von Barcelona

"Die toten Gassen von Barcelona" von Stefanie Kremser

ISBN 9783462043259
256 Seiten
erschienen am 18.08.2011
bei Kiepenheuer & Witsch







Inhalt:

Was Donna Leon für Venedig ist, wird Stefanie Kremser für Barcelona werden

Anna Silber reist nach Barcelona in die Geburtsstadt ihrer Mutter, um dort einen alternativen Reiseführer zu schreiben. Doch schon bei ihrer Ankunft liegt ein toter Mann auf der Straße, und ein kleiner Junge drückt ihr ein Bleistückchen in die Hand, das vielleicht dem Toten – oder dem Mörder? – gehörte. Der Tote ist nicht das einzige Opfer – ein Serientäter scheint umzugehen, doch wo ist das Muster, wo das Motiv? Durch einen Zufall kommt Anna dem Täter auf die Schliche – und gerät dabei selbst in große Gefahr.

Stefanie Kremser, die in Barcelona lebt, hat einen Roman geschrieben, der warmherzig und spannend zugleich von Mord und Verbrechen, aber auch von Freundschaft, Loyalität und Liebe erzählt. Ein spannender Krimi, der den Leser über die Plätze und durch die Gassen Barcelonas führt und zugleich einen Blick hinter die Kulissen dieser faszinierenden Mittelmeermetropole wirft.

Meine Rezension:

Anna Silber soll einen Reiseführer über Barcelona schreiben. Noch einen, doch sie nimmt sich vor, die bisher unbekannten Ecken von Barcelona zu finden und zu beschreiben. Doch bereits an ihrem Anreisetag wird sie abgelenkt von ihrem Vorhaben, denn direkt vor ihrer (zukünftigen) Haustür liegt ein toter Mann. Rafael (ein guter Freund von ihr) erzählt ihr von den vergangenen Morden, die in binnen kürzester Zeit stattgefunden haben. Annas Neugierde wird geweckt. Zufälligerweise ist gerade Rafaels Freund Quim der zuständige Kommissar in der Mordkommission. Er nimmt ihre Theorien ernst und so rutscht Anna immer mehr in den Strudel aus Morden, Häuserbesetzung und Verfolgung rein. Welche Rolle dabei die Heilige Eulàlia und Oriol Bosch spielen, bleibt hier ein Geheimnis.

Das Buch von Stefanie Kremser hat mir gut gefallen. Der schöne flüssige Schreibstil lädt direkt zum "Durchlesen" ein. Die Charaktere sind symphatisch und man rätselt gern mit Anna & Co. mit, wie es nun in Barcelona weitergeht. Anna ist herrlich erfrischend, vorallem wenn sie von ihrem Essverhalten erzählt. Endlich eine Frau, die mit Genuß isst. Die Beschreibungen von Barcelona fand ich auch recht interessant...fast schon ein kleiner Reiseführer. Insgesamt eine leichte Lektüre für den Sommersonnenliegestuhltag.

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