Donnerstag, 4. August 2011

Die alltägliche Physik des Unglücks

"Die alltägliche Physik des Unglücks" von Marisha Pessl

ISBN 9783100608031
601 Seiten
erschienen am 01.03.2007
bei Fischer







Inhalt:


Blue hat den Blues. Ihr Vater, der Universitätsprofessor, zieht schon wieder um. Nie länger als ein Semester bleiben Tochter und Vater an einem Ort. Bald kennt Blue jedes College. Zum Glück hat sie die Bücher – ihre engsten Vertrauten. Und so hungrig wie sie Geschichten auf Papier verschlingt, so lustvoll stürzt sie sich ins pralle Leben: Charmant und witzig besticht sie als wandelndes Lexikon und läßt zugleich keine Wodkaflasche an sich vorbeiziehen. Jeder weiß, Blue ist besonders. Man liegt ihr zu Füßen. Und dann passiert ein mysteriöser Mord und ihr Leben gerät aus den Fugen. Ein Aufsehen erregender und temporeicher Roman und ein spannend komischer Streifzug quer durch die Sätze von Shakespeare bis Cary Grant.

Meine Rezension:

Das Buch ist nichts für Bücherjunkies ;-).

Die Autorin lässt ihre Hauptdarstellerin stets und ständig andere Autoren und Figuren zitieren. Sie baut die Bücher vieler bekannter und unbekannter Schriftsteller in ihre Geschichte mit ein. Ich habe noch nie so viele Anregungen zum Lesen bekommen wie in diesem Buch.

Was passiert?

Blue van Meer und ihr Vater ziehen aufgrund des Berufes vom Vater ständig um. In ihrem letzten Jahr an der Schule werden sie fast seßhaft. Sie lernt eine Gruppe Jugendlicher kennen, die alle ein wenig anders sind. Die Lehrerin Hannah sorgt für weiteren Gesprächsstoff und verbringt viel Zeit mit der Gruppe. Blue bleibt skeptisch und doch fühlt sie sich angezogen von ihnen.

Eine Geschichte, die harmlos beginnt...wie eine High-School-Story und immer spannender und verworrener wird. Das Ende ist so ganz anders als man es sich am Anfang vorstellen mag. Gutes Buch mit vielen Facetten, die Spaß beim Lesen bringen.

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