Montag, 1. August 2011

Shantaram

"Shantaram" von Greogry David Roberts

ISBN 9783442311538
1087 Seiten
erschienen am 21.08.2008
bei Goldmann Verlag (HC)








Inhalt:


"Ein Mann auf der Flucht - Eine Stadt, die nie schläft - Und die Gnade einer befreienden Liebe. Ein Roman, so leidenschaftlich wie der Herzschlag Indiens, voller Wahrheit und Poesie. Der Weltbestseller aus der Justizvollzugsanstalt in Frankfurt-Preungesheim - (...) rasant und unterhaltsam, kitschig, da es großes Hollywood-Kino auf über 1000 Seiten ist."
Die Zeit, Literatur

"Er ist ein großartiger Erzähler mit hohem mimischem Talent und würde live im Fernsehen weit präsenter sein als die meisten professionellen Nasen. Er ist auch ein starker Erzähler auf dem Papier. Mit Blick fürs Detail und Gefühl für spannende Inszenierung. Am besten schreibt er da, wo er die tausend Facetten und Absurditäten von Mumbai schildert und seine eigenen Irrwege und Begegnungen in diesem lächelnden, gleichzeitig bedrohlichen Chaos" Stern

"Shantaram' - ein fesselndes Buch, eine packende Lektüre - Sie werden Spaß damit haben." Matthias Matussek, Spiegel Online"

Meine Rezension:

Shantaram = Krieg, Freunde, Feinde, Verbrechen, Mord, Klans, Slums, Krankenheiten, Waffen, Drogen, Verständnis, Treue, Hilfe, Liebe, Glücke, Unglück, Macht....

In knapp 1100 Seiten packt Roberts alles und noch mehr hinein und nimmt den Leser mit auf eine unglaubliche Reise durch Indien und sein Leben. Man ist erstaunt und begeistert von der Kultur Indiens - kann die Farben sehen und die Düfte riechen, die Freundschaft zwischen Lin und Prabaker spüren und die Liebe zu Karla mitfühlen. Man ist angeekelt und entsetzt über das Leben in den Slums, den Dreck, die Armut und die katastrophale Hygiene, die Krankheiten und den Tod der unschuldigen Menschen. Man ist erschrocken, angewidert und abgeneigt über die brutalen Kämpfe zwischen den Klans, dem Krieg in Afghanistan, den Rachemorden, der Prostitution, den Drogen in Bombay. Und doch liest man weiter, will wissen wie es ausgeht und steckt in einer solch anderen Welt, dass sie einem nicht mehr los lässt.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen