Donnerstag, 20. Oktober 2011

Einsteins Versprechen

"Einsteins Versprechen" von Àlex Rovira & Francesc Miralles

ISBN 9783471350515
384 Seiten
erschienen am
bei List









Inhalt:

Kurz vor seinem Tod machte Albert Einstein eine revolutionäre Entdeckung. Er fand heraus, was die Welt im Innersten zusammenhält. Doch er behielt diese Wahrheit für sich. Die junge Einstein-Biographin Sarah Brunet und Wissenschaftsjournalist Javier Costa suchen nach dem Geheimnis des Genies. Ihre magische Reise in die Vergangenheit führt sie um die halbe Welt. Sie stoßen auf ein Mädchen, das Einstein viel bedeutete und seinem Leben eine neue Wendung gab. Wer war die Unbekannte?

Meine Rezension:

Der Journalist Javier Costa hangelt sich von Job zu Job. Er ist unzufrieden mit seiner Arbeit und seinem Leben...zu wenig Geld, zu wenig Erfolg. Für eine Radiosendung muss er einen Kollegen vertreten. Das Thema "Einstein" scheint spannend zu sein, aber der Autor des Werkes "Einstein relativ einfach" ist einfach nur ein arroganter und nervender Zeitgenosse. Die Sendung verläuft nicht so gut wie gehofft, aber bei nur 40.000 Zuhörern kann es nicht geschadet haben. Javier bekommt nach der Sendung einen Umschlag mit einer Nachricht, die ihn irritiert. Doch er lässt sich auf das "Spiel" ein und fährt nach Cadaqués. Dort trifft er auf Personen, die sich schon jahrelang mit Einstein und seinen Forschungen beschäftigen. Als der Gastgeber tot aufgefunden wird, beginnt das Rad sich zu drehen und Javier muss aufpassen, dass er nicht überrollt wird.

Die Geschichte um Einsteins letzte Erkenntnis fand ich gut aufgebaut und auch interessant mit den vielen kleinen Hinweisen und Verwicklungen (fast schon eine Schnipseljagd). Die etwas plump wirkende Liebesgeschichte zwischen Javier und Sarah war dagegen (aus meiner Sicht) unnötig. Sie hatte keine Spannung und wirkte einfach nur flach und trostlos.

Insgesamt eine gut zu lesende, da einfach geschriebene, Geschichte - für einen Schmökerabend zu Hause.

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