Montag, 24. Oktober 2011

Man nehme Silber und Knoblauch, Erde und Salz

"Man nehme Silber und Knoblauch, Erde und Salz" von Ursula Timea Rossell


ISBN 9783037620182
338 Seiten
erschienen am
bei Bilger







Inhalt:

Einer fragte mich: »Ist das wirklich wahr?«
Ich sagte: »Ich weiß es nicht.«

Der letzte Tag des Kartographen Wigand Behaim; die Metamorphosen der Sibylle Blauwelsch; das Martyrium der Heiligen Ursula und wie Schrödingers Katze ihnen allen übel mitspielt.

Wigand Behaim ist Kartograph mit Leib und Seele und hat sich der Aufgabe verschrieben, die gesamte Erde akkurat zu kartieren. Er will damit seiner Urangst, sich zu verirren, etwas entgegensetzen. Wigands Lebenspartnerin Sibylle Blauwelsch wird von der Zeit durch immer neue Metamorphosen gepeitscht, lebt unter Guerilleros im mittelamerikanischen Dschungel, züchtet Rennkamele in der arabischen Wüste, macht Jagd auf den Schneelöwen und strandet als schwarzafrikanischer Flüchtling im Land der Berge und Zeiger.

Es werden in diesem Buch so einige Laufkilometer Stoff besungen, und nur selten passt orientalischer Brokat zum schottischen Tweed. Wenn hier etwas verbogen wird, dann Zeiträume und Raumzeiten. Man erfährt endlich, wo Atlantis liegt, hört von der Globuskrankheit, von Schrebergärten, Expeditionen und Schneckenversuchen.


Meine Rezension:

Das Buch war für mich anstrengend zu lesen, da verwirrend und manchmal scheinbar ohne Zusammenhang. Es ist in verschiedene Kapitel mit recht eigenwilligen Überschriften (nach einer Weile kann man den Sinn und Zweck erahnen) unterteilt und behandelt verschiedene Fachrichtungen z.B. Astrologie, Mythologie, Mathematik und Weberei. Ich bin nicht immer schlau geworden aus den einzelnen Kapiteln. Immer wieder hatte ich das Gefühl, dass der rote Faden der Geschichte gerissen ist. Doch dann tauchte ein paar Seiten weiter wieder eine Verbindung auf. Wäre der Inhalt, welcher manchmal auch richtig gut und spannend war, besser strukturiert gewesen, hätte man die Geschichte besser greifen können, aber so wie sie ist, habe ich mich mit ihr nicht so wohl gefühlt.

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