Dienstag, 20. Dezember 2011

Eiskalte Stille

"Eiskalte Stille" von Jón Hallur Stefánsson



ISBN 9783548607269
313 Seiten
erschienen am
bei List






Inhalt:


Ein Architekt Anfang 40 wird in der Nähe seiner Sommerhütte bei Thingvallavatn tödlich verletzt aufgefunden. Für Valdimar Eggertsson von der Kripo Reykjavik wird schnell klar, dass im Umfeld des Mannes nichts so ist, wie es den Anschein hat. Doch welche seiner Lügen wurde ihm zum Verhängnis?

Komplex, atmosphärisch und hervorragend geschrieben – Eiskalte Stille ist der spannende Auftakt einer großartigen neuen Krimiserie.

Meine Rezension:

Ich habe eine ganze Weile gebraucht, um mich mit der Geschichte (ein Mord an einer jungen Frau Sunneva und ein Mordversuch an einem Architekten Björn) anzufreunden und so ganz ist es mir bis zum Schluß nicht gelungen.
In den ersten zig Seiten werden (fast) alle Charaktere (Sohn des Opfers, Ehefrau, Ex-Freund des Opfers, Eltern von Sunneva, Freundin von Sunneva, Ex-Partner von Björn usw.) vorgestellt. Aus meiner Sicht zu viele und auch zu umständlich erzählt.
Bis man endlich im Kern der Geschichte angekommen war, musste man schon wieder überlegen wer zu wem gehörte und warum die Person eine Rolle spielte. Durch die ungewohnten Namen und teilweise der Namensähnlichkeit (Björn, Björg....) wurde das Ganze noch zusätzlich erschwert.
Die Geschichte hat auch kaum an Fahrt zugelegt (wirkt alles sehr schwerfällig). Immer wieder wurde der Hauptstrang von Nebengeschichten unterbrochen, so dass ich phasenweise fast schon keine Lust mehr hatte das Buch zu Ende zu lesen (Soll der Mörder doch unentdeckt bleiben!).

Insgesamt würde ich das Buch wohl nicht empfehlen, da es einfach bessere isländische Bücher (Krimi) gibt. Deshalb erspare ich mir auch die Nacherzählung der Geschichte.

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