Donnerstag, 2. Februar 2012

Das Russenhaus

"Das Russenhaus" von Ota Filip


ISBN 9783784460161
240 Seiten
erschienen am 01.01.2007 
bei Langen-Müller












Inhalt:


Sechs Jahre verbrachten Wassily Kandinsky und Gabriele Münter gemeinsam in Murnau, bis der Erste Weltkrieg sie für immer trennte. Ota Filips phantastischer Roman lässt eine große Liebe und das tragische Ende einer ungewöhnlichen Beziehung wieder lebendig werden.

Meine Rezension:

Das Russenhaus handelt von der Liebe zwischen Wassily Kandinsky und Gabriele Münter. Eine Liebe, die aufgrund der starken Charaktere nicht bestehen kann. Doch trennen können sie sich auch erst nach sechs Jahren.

Kandinsky war noch verheiratet mit Anna, als er Gabriele (Ella) kennenlernte und zu ihr ins Russenhaus zog. Ständige Streitereien, eifersüchtige Szenen und Verlustängste führten zu immer wiederkehrenden Trennungen. Kandinsky zog von Ella zu Anna nach München oder nach Moskau in die Heimat, um dann wieder zu Ella zurückzukehren. 
Viel Leid, Tränen, Wodka und Streit sind in dieser Geschichte enthalten. Die Kunst rutscht hier eher in den Hintergrund. Auch werden hier Wahrheit und erfundene Geschichten vermischt, was Ota Filip auch dazu schreibt. Den Einstieg in die Geschichte fand ich etwas schwierig und holprig, auch zwischendurch sind mir die Wechsel manchmal zu schnell und undurchsichtig. Ella und Wassily als "Geister" wieder auf Erden...eher gewöhnungsbedüftig. 

Insgesamt ganz interessant, wenn man die Sprünge etwas außen vor lässt. Eine Biografie bzw. eine Geschichte zu dieser Liebe habe ich mir etwas anders vorgestellt, aber deshalb heißt der Untertitel vielleicht auch "Roman um Gabriele Münter und Wassily Kandinsky".

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