Sonntag, 10. Juni 2012

Der Kaiser von China

"Der Kaiser von China" von Tilman Rammstedt



ISBN 9783832180744
204 Seiten
erschienen am 21.10.2008 
bei DuMont Buchverlag














Inhalt:

Keith Stapperpfennig kommt aus einer einzigartigen Familie. Von der Mutter weiß er wenig, vom Vater gar nichts. Zusammen mit vier vermeintlichen Geschwistern wuchs er beim Großvater auf – mit immer neuen, immer jüngeren Großmüttern. In eine von ihnen hat Keith sich selbst verliebt. Zum Achtzigsten schenken die Enkel ihrem Großvater eine gemeinsame Reise an ein Ziel seiner Wahl. Als er sich China wünscht, will keiner ihn begleiten – am Ende bleibt es an Keith hängen. Der lehnt sich zum ersten Mal im Leben auf, verjubelt das Reisegeld und lässt den Großvater alleine ziehen. Doch dann bekommt Keith von der jüngsten Großmutter einen Anruf, sein Opa sei im Westerwald gestorben. Er muss eine Geschichte aus dem Hut zaubern, die den Geschwistern glaubhaft macht, die Reise habe stattgefunden – und erfindet sein eigenes China.

Meine Rezension:

Ich war gespannt auf dieses Buch, da die Kritiken so gut waren und dazu kamen noch zwei Preise, die es gewonnen hatte.

Aber leider konnte mich das Buch nicht fesseln und mitziehen. Ich fand Keith Stapperpfenning einfach nur langweilig und träge ohne Rückgrat und Spannung. Ich konnte keine Symphatie aufbauen. Der Großvater war hier manchmal der rettende Anker mit seinen Kommentaren und Ansichten und seinem Dickkopf und den wechselnden Großmüttern. Die Briefe aus China fand ich etwas zäh und irgendwie wiederholten sie sich und nahmen kein Ende. Das Buch hat eigentlich nur knapp über 200 Seiten und doch kamen sie mir ewig vor. 

Schade, kein Buch was mich überzeugt hat.

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