Mittwoch, 8. August 2012

Ich arbeite in einem Irrenhaus

"Ich arbeite in einem Irrenhaus - Vom ganz normalen Büroalltag" von Martin Wehrle



ISBN 9783548374437
288 Seiten
erschienen am 14.02.2011 
bei Econ 









Inhalt: 

Die deutschen Unternehmen haben sich von Tretmühlen in Klapsmühlen verwandelt. Ungelernte Führungskräfte dilettieren auf den Chefsesseln. Meetings mutieren zu Machtkämpfen. Immer mehr Arbeitsabläufe enden in einem Irrgarten der Sinnlosigkeit. Und die Mitarbeiter gebrauchen ihren Kopf vor allem zu einem Zweck: zum Kopfschütteln über die haarsträubenden Zustände. 
Martin Wehrle zeichnet ein schonungsloses und witziges Panorama des Irrsinns im deutschen Büroalltag – Wiedererkennungswert garantiert.

Meine Rezension:

Ein halber Ratgeber, ein halber Geschichtenerzähler und ganz viele Momente des Ah!, Oh! und "kenn ich". Man liest immer wieder Geschichten aus seinem eigenen Alltag und sieht sich dabei schnell um, ob der Autor hinter einem sitzt, weil er die (vielleicht) eigene Bürosituation so gut beschreibt und man ist kurz (nur ganz kurz) getröstet, denn man ist mit dem Wahnsinn und dem Irrsinn nicht allein. Und doch ist es erschreckend, dass es so viele menschliche Hamster (inkl. deren Räder) gibt und keiner so richtig weiß, wie er/sie ausbrechen kann. In diesem Buch erfährt man ein paar Tipps und Hinweise, wie man mit bestimmten Situationen umgehen bzw. wie man sie vermeiden kann. Auch der "Ausbruch" aus dem ungeliebten Irrenhaus wird beschrieben, ob dies jedoch immer so anwendbar ist, erscheint mir eher zweifelhaft. 

Aber insgesamt kann man in diesem Buch ein paar (schockierend) witzige Geschichte lesen und vielleicht auch den ein oder anderen "Überlebenstipp" für das Irrenhaus mitnehmen. 

Wichtig dabei ist, nehmt das Buch nicht 100% ernst, sondern lest es mit einem Augenzwinkern und sucht euch das Beste heraus!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen