Freitag, 22. März 2013

Das Schmetterlingsmädchen

"Das Schmetterlingsmädchen" von Laura Moriarty


ISBN 9783404167814  
462 Seiten
erschienen am 15.02.2013 
im Bastei Lübbe Verlag

Inhalt:

New York in den Goldenen Zwanzigern: Eine turbulente Metropole voller Leben, Musik, Abenteuer - ein aufregendes Versprechen. Als die fünfzehnjährige Louise aus dem verschlafenen Kansas dorthin reist, um Tänzerin zu werden, geht für sie ein Traum in Erfüllung. Hals über Kopf stürzt sich das neugierige, unkonventionelle Mädchen in diese berauschende Welt - sehr zum Missfallen ihrer Anstandsdame Cora, einer Frau mit traditionellen Wertvorstellungen. Doch hinter Coras korrekter Fassade verbirgt sich ein trauriges Schicksal, von dem niemand ahnt. Die Reise nach New York ist für sie eine Reise in die Vergangenheit. 


 Meine Rezension:

Zwei sehr unterschiedliche Charaktere, die zusammen einen Sommer in New York verbringen. Es sind die 20er Jahre in den USA, Louise Brooks sieht in New York endlich ihre Chance berühmt und (ge-)beliebt zu werden. Sie will tanzen und spielen und möglichst schnell weg von zu Hause - ihrer ehrgeizigen und gefühlskalten Mutter Myra und dem "Kleinstadtmief" von Wichita. Cora Carlisle wird für diesen Sommer ihre Anstandsdame sein, doch eigentlich sieht sie die Reise nach New York als ihre Chance Licht in das Dunkel ihrer Vergangenheit zu bringen. Sie will endlich mehr erfahren. Woher kommt sie? Wer sind ihre Eltern? 
Trotz aller eigenen Probleme versucht sie für Louise da zu sein und ihr ein Gefühl von Geborgenheit und Verständnis zu geben. Doch Louise ist schwierig und eigensinnig und wenig gefühlvoll mit sich und ihren Mitmenschen und so wird das Zusammenleben anstrengend und nervenzehrend.

Etwas Nachdenklichkeit, etwas Humor, eine Prise Liebe und Aufregung und eine gute Portion Familiengeschichte und amerikanisches Leben sind die Zutaten dieses Buches und es macht Spaß dies zu lesen. 
Laura Moriarty hat insgesamt einen rundum schönen Roman geschrieben. Der Schreibstil ist sehr gut und flüssig zu lesen und man kann sehr schnell abtauchen und sich in die Figuren hineinversetzen. Ich hatte etwas mehr Biografie von Louise Brooks über ihr Leben und Schaffen als Stummfilm-Ikone erwartet, aber trotzdem hat mir das Buch gut gefallen.

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