Donnerstag, 21. März 2013

Die weißen Schatten der Nacht

"Die weißen Schatten der Nacht" von Sabine Klewe

 

Goldmann Verlag
ISBN 9783442479481  
352 Seiten
erscheint am: 20.05.2013  

Inhalt:

Ein ermordetes Mädchen. Eine schockierende Entdeckung. Und zwei Ermittler, die mit ihrer eigenen Vergangenheit kämpfen.

Düsseldorf in der Vorweihnachtszeit. Die zehnjährige Antonia Bruckmann wird mit gebrochenem Genick zu Hause aufgefunden. Zahlreiche Hämatome und Abschürfungen sprechen gegen einen Unfall. Bei der Obduktion stellt sich obendrein heraus, dass das Mädchen nach seinem Tod missbraucht wurde. Die Kommissare Lydia Louis und Christopher Salomon stehen vor einem Rätsel: Ist Antonia das Zufallsopfer eines Perversen geworden, oder haben sie es mit einem Fall von häuslicher Gewalt zu tun? Ihre Ermittlungen führen Louis und Salomon zu der mysteriösen Leonie – und zu einer Wahrheit, die sie lieber nie herausgefunden hätten.


Meine Rezension:
 
Ich lese sehr gern deutsche Krimis und so habe ich mich auch auf das neue Buch von Sabine Klewe gefreut. Zwar kannte ich die Autorin bisher nicht, aber dies wollte ich nun ändern. Ein Ermittlerduo, dass sich nicht sonderlich gut versteht, ein Kind mit Genickbruch und viele offene Fragen. Das klang doch gut. 

Doch leider ist die Geschichte unausgereift und holprig. Das Ermittlungsduo bestehend aus Lydia Louis und Christopher Salomon entpuppt sich als hölzernes und (mir) wenig symphatisches Paar, welches sich nicht nur gegenseitig, sondern auch schnell den Leser nervt. Die Dialoge zwischen den verschiedenen Charakteren sind lustlos und wenig ansprechend. Auch die Handlungen sind ohne Spannung und manchmal (zumindestens aus meiner Sicht) unlogisch und nur schwer nachvollziehbar. Es ist eher eine Aneinanderreihung von Geschehnissen, um die Geschichte am Laufen zu halten. Ich konnte mich mit dem Schreibstil und den eher blassen Figuren nicht anfreunden und habe das Buch nun weggelegt, da es mich auch nicht mehr interessierte, wer es war und was die Motive für das Handeln waren. 

Schade.

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