Mittwoch, 13. März 2013

Mrs Roosevelt und das Wunder von Earl's Diner

"Mrs Roosevelt und das Wunder von Earl's Diner " von Edward Kelsey Moore

ISBN 9783809026235
448 Seiten
erscheint am 18.03.2013 
bei Limes

Inhalt:

Seit fast vierzig Jahren gehen die drei Freundinnen Odette, Clarice und Barbara Jean miteinander durch dick und dünn. Und ungefähr genauso lang ist das Dreiergespann nur als die »Supremes« bekannt. Jeden Sonntag treffen sie sich gemeinsam mit ihren Ehemännern in Earl’s Diner, wo sie einst ihren Spitznamen erhielten. Unter den wachsamen Augen von Big Earl, dem Besitzer des Diners, wuchsen sie zu dem heran, was sie heute sind: drei kluge, witzige und starke Frauen. Und auch nach seinem Tod hat Big Earl weiterhin ein Auge auf seine »Supremes« – so wie auch andere gute Geister, denn dem Charme dieser außergewöhnlichen Ladys kann einfach niemand widerstehen ...

Meine Rezension: 

 Selten war ein Buch über drei Frauen und deren Leben so unterhaltsam und schön geschrieben wie von Mister Moore. 
Schon der Titel hat mich förmlich angeschrieen, dass Buch in die Hand zu nehmen und den Klapptext zu lesen. 
Hoffentlich nicht zu kitschig, war mein erster Gedanke. 
Doch den Gedanken konnte ich schnell beiseite schieben, denn man taucht in eine warmherzige und witzige Geschichte ein und wünscht sich, dass sie so schnell nicht wieder endet. 
Der Leser sitzt förmlich mit am Diner Tisch und beobachtet wie sich die Frauen entwickeln und so manches Problem zusammen lösen. Immer mit dabei sind ihre Männer. Odette, Clarice und Barbara Jean sind sehr verschieden und so kann jeder Leser seinen Favoriten finden, seine Figur mit der er sich am meisten identifizieren kann. Jede dieser Frauen hat ihren ganz eigenen Charme und menschliche Schwächen, die durch Moore sehr gut beschrieben werden. Alle drei Frauen kämpfen mit ihrer Vergangenheit und für ihre Zukunft. Dies aber immer mit einer guten Portion Humor und vorallem mit viel Unterstützung der Freundinnen. 
Immer wieder fügt Moore auch politische Aspekte in die Geschichte ein. Es geht dabei um die Rassenproblematik der 50er/60er Jahre in den USA. Sie dominiert nicht die Geschichte, ist aber durch die Geschichten der Frauen immer leicht präsent. 
Und Mrs Roosevelt? 
Sie taucht immer dann auf, wenn etwas geschehen soll. Sie ist als Geist der Zuschauer und kommentiert mal allein, mal zusammen mit anderen Geistern das Geschehen und wartet auf die Menschen, die ihr folgen sollen.

Witzig, traurig, charmant und warmherzig...einfach lesen!


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