Montag, 22. April 2013

Creepers

"Creepers" von David Morrell



erschienen am 01.01.2006 
Droemer Knaur Verlag
ISBN 9783426509739
428 Seiten




Inhalt:

Ashbury Park, New Jersey: In einer kalten Oktobernacht dringt eine Gruppevon fünf Abenteurern in ein ehemaliges Lusushotel an der Atlantikküste ein. Das Paragon Hotel wurde von einem exzentrischen Millionär erbaut - und es steht seit Jahrzehnten leer. Die fünf Eindringlinge suchen den ultimativen Kick, doch der kommt anders, als sie es sich vorgestellt hatten. In dem halb verfallenen Gebäude ist die Vergangenheit unerwartet lebendig - und hinterhältig. Und die fordert einen hohen Preis: Die Nacht verwandelt sich in einen Albtraum des Schreckens, aus dem es kein Entrinnen zu geben scheint...

Meine Rezension: 

Das Buch hat fast fünf Jahre auf meinem SUB geschlummert und nun endlich habe ich es gelesen. Fast schon bin ich froh, das kein Blut in der Zwischenzeit herausgetropft ist. Gut, es stand ja drauf THRILLER, aber so habe ich es mir nicht vorgestellt. 

Am Anfang plätschert die Geschichte so vor sich hin. Man erfährt etwas von der Gruppe (ein Professor und seine ehemaligen Studenten) und von Balenger (anfangs noch ein Journalist) einer der Hauptfiguren. Wer/was sind Creepers, was machen sie und warum? Der Leser taucht ab in eine nicht ganz so legale Welt und wird am Ende völlig außer Atem wieder auftauchen. Denn bei dem Einstieg in das Paragon Hotel, ein früheres Luxushotel, geht etwas gründlich schief. Sie sind nicht allein...sie werden beobachtet und belauscht. Sie stoßen nicht nur auf mutierte Katzen und Ratten...auch auf andere Besucher müssen sie sich einstellen. Nach dem recht entspannten Einstieg in die Geschichte nimmt diese dann ein ungeheures Tempo auf und fegt über die Stockwerke, durch die Gänge und über die Köpfe der Figuren. Aus einer harmlosen Aktion wird blutiger Ernst.





Ich habe zu spät gelesen, welches Buch der Autor bereits geschrieben hat ("Rambo"), denn sonst hätte ich mir ausmalen können, wie dieses Buch hier wird. Blutig, sehr blutig, phasenweise auch recht brutal und zum Schluss hatte ich Probleme zu wissen, in welchem Stockwerk man sich befindet und ob dies überhaupt noch möglich ist. Die Figuren hatten nicht wirklich die Gelegenheit sich zu entwickeln und blieben dadurch etwas fad und einfach. Die Idee des Buches fand ich gut und sie war mal etwas anderes, aber die Umsetzung traf nicht so ganz meinen Geschmack. 


Wer Spannung, Tempo, Blut und Brutalität in einem Thriller zu schätzen weiß, ist hier richtig. Wer die eher unblutigen Thriller mag (ja, die gibt es durchaus), der sollte die Finger von diesem Buch lassen. 


 

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