Sonntag, 9. Juni 2013

Kleine Lichter

"Kleine Lichter" von Roger Willemsen



208 Seiten
Fischer Verlag 
erschienen am 24. März 2005
ISBN 978-3100921024

Inhalt:

 Seit sechs Monaten liegt der Geliebte im Koma, jetzt bespricht Valerie am Krankenhausbett ein Tonband, das ihn wieder ins Leben zurückführen, zurückverführen, soll. Nun, wo es um alles geht, ist alles in ihrer Sprache Liebe. Wie kann man fühlen und sich nicht verlieren? Wie kann man dem Mangel begegnen, der alle Liebe treibt? Wie kann man erhalten, was man nicht halten kann? Zwischen Wien, wo sie liebt, und Tokio, wo sie arbeitet, hin und her gerissen, beschwört Valerie die eigene Liebesgeschichte noch einmal herauf und zeichnet die Veränderung ihrer Gefühle akribisch nach - bis zu dem Punkt, an dem sie fast überwunden scheinen.

Meine Rezension: 

 Eine Frau beschwört die Liebe des Mannes noch einmal hervor, der nun im Koma liegt. Sie erzählt die Entstehung der Liebe und ihre Gefühle zu ihm aus ihrer Sicht und dreht und wendet alles in ihrer Liebe und Zuneigung zu ihm noch einmal um. Das ganze Buch handelt ausschließlich von ihnen und der Liebe zueinander. 
Ich muss zugeben, dass ich wohl für dieses Buch nicht die richtige Leserin war/bin. Mir war es teilweise zu viel und zu schwer (zu lastig?). Ich kam mit Roger Willemsens Gedanken nicht immer mit und konnte mich phasenweise auch nicht in die Person hineinversetzen. Teilweise empfand ich das Buch schleppend und ermüdend (und das bei Roger Willemsen!). 
Gern lese ich seine Bücher und fand auch seinen Schreibstil immer angenehm. Besonders sein Humor hat mir immer gefallen, aber diesmal hat die Chemie zwischen der Geschichte und mir leider nicht gestimmt. 



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