Samstag, 21. September 2013

Neue Regalbesetzer

Drei neue Bücher sind bei mir eingetroffen. Zwei Bücher habe ich gekauft und ein weiteres Buch getauscht. Dabei habe ich mich natürlich brav an die Vorgaben des Monats gehalten und nicht alle auf einmal gekauft bzw. getauscht. Vorstellen werde ich sie jedoch alle auf einmal.


Marian Keyes "Glücksfall"

Wenn der Absturz zum Glücksfall wird. Für Helen Walsh kommt es knüppeldick: Sie ist so mittellos, dass sie ihre Wohnung räumen und wieder bei ihren Eltern, den berüchtigten Walshs, einziehen muss. So deprimiert, dass sie statt Möwen schon Aasgeier über der Tankstelle kreisen sieht. Und so verzweifelt, dass sie einen beruflichen Auftrag ihres attraktiven Exfreundes annimmt. Doch am Ende erweist sich der Job, der als Höllenfahrt beginnt, unerwartet als Glücksfall...


Heike Abidi "Wahrheit wird völlig überbewertet"

Friederike Engelbrecht, beinahe 40, ist Single ohne Katze, dafür mit mehr als nur ein paar Pfunden zuviel. Letztere sind schuld an allem! Denn bei einem wichtigen Meeting fragt ein Geschäftspartner mit Blick auf ihre üppige Körpermitte: »Wann ist es denn so weit?«, und Friederike antwortet geistesabwesend: »Im Sommer.« Sofort wird sie umarmt, beglückwünscht - und alle starren auf ihre nicht vorhandene Taille, die jetzt keine Problemzone mehr ist, sondern heilige Brutstätte. Zunächst ist es ihr peinlich, dann ergibt sich nicht der geeignete Moment für die Wahrheit - und schon hat sich Friederike in ein Lügengeflecht verstrickt, aus dem sie einfach nicht mehr rauskommt.

Andreas Izquierdo "Das Glücksbüro"

Albert Glück ist ein seltsamer Kauz. Er ist knapp über fünfzig, ein wenig trocken, penibel, und er arbeitet im Amt für Verwaltungsangelegenheiten. Formulare, Stempel, Dienstvorschriften sind seine Welt, in der er sich gut eingerichtet hat. Ganz wörtlich, denn Albert arbeitet nicht nur in dem Amt, er wohnt auch dort. Von allen unbemerkt hat er im Keller einen kleinen Raum bezogen und verbringt zufrieden seine Tage im immer gleichen Rhythmus. Doch eines Tages wird Alberts sorgsam eingehaltene Ordnung durcheinandergebracht. Auf seinem Schreibtisch landet ein Antrag, den es eigentlich gar nicht geben dürfte, denn er beantragt nichts! Albert tut alles, um diesen unseligen Antrag loszuwerden, doch vergeblich: Immer wieder kehrt er auf seinen Schreibtisch zurück. Es bleibt ihm nichts anderes übrig, als sich auf den Weg zum Antragsteller zu machen. So trifft Albert auf Anna Sugus, eine ziemlich wilde Künstlerin, die Alberts Welt ganz schön auf den Kopf stellt.

Alle drei Bücher sind mal keine Krimis oder Thriller, sondern für das Gemüt und zum Schmunzeln. Schon der Titel "Wahrheit wird völlig überbewertet" hat mir gefallen. Und ich bin gespannt, ob die Geschichte zum Titel passt. Von Marian Keyes habe ich schon ein paar Bücher gelesen und so langsam weiß man, dass sie eine gute Mischung aus Dramaqueen, Humor und Familie liefern wird. Bei über 600 Seiten sollte die Geschichte gut sein, sonst wird es seeehr lang. 

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