Mittwoch, 18. Dezember 2013

Brixton Hill

"Brixton Hill" von Zoë Beck





erschienen am 09. 12. 2013
Heyne Verlag
ISBN 9783453410428 
368 Seiten


















Inhalt:

Wir finden dich. Halte dich bereit!

London, in einem der Luxushochhäuser von Canary Wharf: Erst fällt die Klimaanlage aus, dann der Strom. Sämtliche Ausgänge sind verriegelt, und Rauch strömt aus den Belüftungsschächten. Em muss hilflos zusehen, wie ihre Freundin im 15. Stock panisch ein Fenster zertrümmert und hinausspringt. Kurz darauf wird Em verhaftet. Sie soll sich in die Computer des Gebäudes gehackt und die Freundin dadurch in den Tod getrieben haben. Jemand spielt ein falsches Spiel. Und macht Jagd auf Em.


Meine Meinung:


Brixton Hill ist eine Straße auf der man nur bedingt allein laufen sollte. Doch manchmal kann sie auch Schutz bieten – vor allem Em. 

Em`s Welt bricht mit einem Schlag bzw. Sprung  zusammen und nun muss sie kämpfen, dass sie nicht selbst dabei untergeht. Sie verliert eine Kollegin durch einen Fenstersprung. Keiner mag glauben, dass es kein Selbstmord war. Zu viele Menschen haben es gesehen und doch gibt es einen Verdacht gegen sie. Kurz darauf stirbt eine weitere Person aus ihrem Umkreis und so langsam zieht sich die Schlinge zu. Em hat einen Verdacht und geht ihm selber nach, denn die Polizei ist ihr keine Hilfe. Immer mehr Details werden aufgedeckt und so langsam setzt sich das Puzzel zusammen. Was jedoch zum Vorschein kommt, ist für Em kaum aushaltbar und so unglaublich. Doch sie macht weiter, auch wenn die Drohungen gegen sie immer stärker werden. 

Zoë  Beck hat einen grundsoliden Thriller geschrieben, der über einige Seiten sein Geheimnis wahren kann. Die geschichtlichen Begebenheiten (die Politik in England) hat sie sehr gut und vor allem bildlich beschrieben und war bei so mancher Szene nah an der Realität, was eine gute Spannung aufbaute. Jedoch schaffte sie es nicht die Spannung bis zum Höchsten zu schrauben. Ich hatte immer wieder das Gefühl, dass sie zwischendurch eine kleine Pause benötigt. Das verhinderte jedoch die Atemlosigkeit, die einen sehr guten Thriller ausmacht, das Weiterblättern und  -lesen, um ja nicht den Anschluss zu verlieren.  

Insgesamt ist es jedoch ein guter Thriller, den man entspannt an einem verregneten (Schnee scheint es ja in den nächsten Tagen nicht zu geben) Wochenende lesen kann.

 

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