Montag, 23. Dezember 2013

Das Frustjobkillerbuch

"Das Frustjobkillerbuch" von Volker Kitz und Manuel Tusch


erschienen am 06.10.2010
Heyne Verlag
ISBN 9783453650114
254 Seiten


Inhalt:


„Ich verdiene zu wenig Geld.“ – „Der Chef weiß meine Arbeit nicht zu schätzen.“ – „Alle quatschen mir rein.“ – „Jeder Tag ist gleich.“ – „Alle Kollegen und Kunden sind geisteskrank.“


Kennen Sie das? Herzlichen Glückwunsch, Sie haben Ihren Traumjob gefunden! Ja, Sie haben richtig gelesen: Der Job, den Sie haben, ist der beste, den Sie kriegen können.

Wir weisen nach: Alle Jobs sind im Prinzip gleich, und die Ursache für den Frust am Arbeitsplatz liegt in uns selbst.Wir entlarven die häufigsten Gründe für den Jobfrust und stellen eine verblüffend wirksame Methode vor, mit der Sie den eigenen, nervenden Berufsalltag aus eigener Kraft ändern und verbessern können – garantiert ohne platte „Denke positiv“-Formeln!

Meine Meinung: 


Das Buch reißt keine Mauern ein oder schafft die ultimative Zufriedenheit mit dem Job, den Kollegen oder dem Chef. Aber es ermuntert den Leser den Fokus einmal auf andere Dinge zu richten und die Sichtweise zu ändern, um zu erfahren, dass nicht immer der Chef an dem Bürofrust schuld sein muss. Oft kommt es vor, dass man beim Lesen nickt und zustimmend weiterliest. Viele Situationen und Dialoge, die hier beschrieben werden, sind einem selbst bekannt und man hat zudem auch schon die eine oder andere Sackgasse kennenlernen müssen. An diesen Punkten zeigen Kitz und Tusch Alternativen auf. Sie können den Leser nur zum Andersdenken und –reagieren animieren, nicht aber den Job schöner oder interessanter machen. Die Hauptarbeit liegt nachwievor beim Leser. Und doch können die Tipps und Vorschläge den allgemeinen Frust etwas senken, wenn man sich bestimmte Situationen vor Augen führt und einmal darüber nachdenkt. 

In der Regel schafft man es nicht mit einmal Lesen, die Vorschläge zu verarbeiten und sinnvoll anzuwenden, aber die geben den Anstoß. Das Buch ist in Kapitel eingeteilt und kann dadurch sehr gut in kleinen Portionen gelesen werden. Es ist ein Buch, welches man immer wieder zur Hand nehmen kann, um sich die notwendige Inspiration zu holen. 

Obwohl es gut aufgebaut und geschrieben ist, werden hier keine neuen Methoden oder Vorschläge unterbreitet. Wer also bereits ähnliche Bücher gelesen hat, wird keine Neuheiten entdecken, doch manchmal reicht schon ein anderer Schreibstil oder eine andere Herangehensweise, um etwas „altes“ besser verständlich zu machen. 



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