Sonntag, 5. Januar 2014

Der Bilderwächter

"Der Bilderwächter" von Monika Feth



erschienen am 18.12.2013 Jumbo Verlag
ISBN 9783833731389 
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5 CD = 377 Minuten Spielzeit




Inhalt:
Zwei Jahre lang hat Jettes Freundin Ilka den Nachlass ihres berühmten Bruders nicht angerührt. Als sie nun das erste Mal die Bilder von Ruben in Augenschein nimmt, ist es, als hätte sie die Büchse der Pandora geöffnet. Ein Mitarbeiter von Rubens Nachlassverwalter wird tot aufgefunden und ein unglaublicher Medienrummel bricht über Ilka herein. Jette und Merle ermitteln im Wettlauf gegen die Zeit, denn Ilka selbst gerät ins Blickfeld des Mörders. 


Meine Meinung: 

Monika Feth hat eine interessante Geschichte geschrieben, die ich jedoch nicht als Thriller bezeichnen würde. Für mich war es eher ein Krimi. 

Die Geschichte wird von Sprechern aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Das versprach ein spannendes Hörerlebnis. Die Idee an sich, ist nicht schlecht, doch leider hat sie mich nicht so ganz angesprochen. Mich verwirrte es eher, dass z.B. Ilka mal eine männliche und dann wieder eine weibliche Stimme hatte. Mir wäre ein durchgehender Erzähler lieber gewesen. Ich fand die Wechsel auch nicht immer gelungen und passend. Die Stimmen der Erzähler an sich waren gut und konnten auch so manche spannende oder knisternde Situation gut darstellen. 

Die Handlung ist leicht geheimnisvoll (so lange man das Geheimnis der Geschwister nicht kennt) und schafft immer wieder kleine Wendungen und dadurch etwas Spannung. Die Figuren sind teilweise fad z.B. Mike, Jette und Merle konnten mich nicht wirklich einfangen. Auch mit der Hauptfigur Ilka wurde ich nicht so richtig warm. Sie wirkte zu weinerlich und wenig ansprechend. Der Charakter der Figuren war nicht wirklich ausgereift und recht formlos. Man spürte keine Entwicklung der Hauptfiguren. Während ich die alten Damen Emilia und Hortense wiederum recht gelungen fand- schrullig, teilweise (alters-)böse und doch besorgt. Und Bert? Dieser ging in der Geschichte fast ganz unter. Er tauchte immer wieder mal auf und gerade, wenn man sich auf die Figur eingestellt hatte, verschwand er wieder. Obwohl ich die Figur mit an interessantesten fand, sofern sie mal auftauchte. 

Die Geschichte zog sich zudem (aus meiner Sicht) unnötig in die Länge. Zwischenzeitlich hatte man das Gefühl sich im Kreis zu drehen und dasselbe noch einmal zu hören. Schade, denn das Potenzial für eine spannende Geschichte wäre da gewesen.



Vielen Dank an den Jumbo-Verlag und an BloggdeinBuch für dieses 
Hörbuch von Monika Feth.

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