Montag, 13. Januar 2014

Eva und die Apfelfrauen

"Eva und die Apfelfrauen" von Tania Krätschmar



erschienen am 21.10.2013
Blanvalet Taschenbuch Verlag
ISBN 9783442381128
352 Seiten
Inhalt: 
 Hausbesitzer mit Herz und ohne Erben gesucht! Wir sind: fünf Freundinnen im allerbesten Alter. Wir suchen: ein großes Haus in Berlin, in dem wir gemeinsam älter werden können. Wir haben: viel Enthusiasmus, wenig Geld. Schön wären: Garten, nette Nachbarn. Die Anzeige im Internet ist ein voller Erfolg: Eva und ihre vier besten Freundinnen erben tatsächlich ein Haus! Allerdings nicht in Berlin, sondern im Wilden Osten, und nur unter einer Bedingung: Sie müssen den riesigen Apfelgarten bewirtschaften, der zum Haus gehört. Aber das ist für die fünf munteren Städterinnen nur eine von vielen Herausforderungen.
Meine Meinung: 
 Wer sich den Covertext durchliest, wird schon hier merken, dass die Geschichte nicht neu ist. Frauen, die in den besten Jahren sind, wollen sich verändern und etwas Neues starten. Sie möchten ihre Freundschaft nutzen, um gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen.
Das hatte man schon in anderen Büchern in ähnlicher Form gelesen und doch ist dieses Buch eine schöne lockere und entspannte Lektüre für den grauen Wintertag. 
Hier sind es fünf Frauen, die nun mit einer Anzeige ein neues bzw. anderes Leben starten wollen. Sie bekommen ein Haus vererbt, welches sich fernab von jedem Dreck, Lärm und der Kultur der Großstadt befindet. Sie müssen im Garten aktiv werden und sich in die ländliche Gemeinschaft integrieren. Dabei stoßen sie jedoch immer wieder an ihre Grenzen. Sie merken, dass selbst das Leben mit den besten Freundinnen kompliziert sein kann, das ohne einen Haushaltsplan nichts funktioniert und das das Landleben nicht jeder Frau`s Sache ist. Ein Jahr müssen sie zusammenleben, um das Haus endgültig zu erben. 
Doch schaffen sie es? 
Tania Krätzschmar hat charmante und witzige Figuren geschaffen, die fest im Leben stehen und mit denen man sich identifizieren kann (nicht mit jeder Marotte oder Macke, aber bei irgendeiner Frau kann man Parallelen finden). Es macht Spaß die Plänkeleien zwischen den Einheimischen und den Frauen zu lesen, auch die kleine Liebesgeschichte ist schön, wenn auch sehr vorhersehbar. Für etwas Dramatik wird auch gesorgt, wenn sich die Frauen gegen einen Mann verschwören. 
Insgesamt eine leichte Geschichte mit vorhersehbaren Handlungen, aber auch kleinen Verwicklungen, die sich gut lesen lässt. 
 

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