Freitag, 3. Januar 2014

Fräulein Schläpples fabelhafte Steuererklärung

"Fräulein Schläpples fabelhafte Steuererklärung" von Catrin Barnsteiner

 
erschienen am 13.08.2013  
Bloomsbury Berlin Verlag
ISBN 9783827011510
224 Seiten

Inhalt:

 Fred Eisenbogen ist so korrekt, dass er Tipp-Ex pinkelt. Doch dann sieht er Sandra Schläpple in Sommerkleid und Gummistiefeln mit ihrer Steuererklärung im erdverschmierten Kuvert vor der geschlossenen Spätpost stehen. Sie verdreht ihm so heftig den Kopf, dass er nicht mehr weiß, wo sein Beamtenscheitel sitzt: Sandra, die verträumte Gärtnerin, liebt Unkraut und Chaos und kommt aus einer Familie, die sonntags bei Kaffee und Kuchen immer neue Pläne schmiedet, das Finanzamt auszutricksen. Fred dagegen ist der beste Prüfer im Finanzamt Böblingen – er ist nur noch nicht dazu gekommen, ihr das zu beichten. Doch dann landet ihre haarsträubende Steuererklärung zur strengen Prüfung ausgerechnet auf seinem Tisch. Und Fred erscheint es aussichtslos, jemals Sandras Herz zu gewinnen.

Meine Meinung: 

 Schon der Klapptext hat mich zum Schmunzeln gebracht und so freute ich mich auf ein Buch voller schöner Klischees und dazu vielleicht noch eine hübsche Liebesgeschichte. Beide Wünsche hat die Autorin auch erfüllt. So packt sie ihren Finanzbeamten in ein starres Korsett und schnürrt ihn ein ziemlich haarsträubendes Steuerpaket, mit dem er sich nun durch die Geschichte kämpfen muss. Ganz oben drauf bekommt er Fräulein Schläpples und so beginnt für Fred Eisenbogen eine abenteuerliche Reise durch das ihm unbekannte Gefilde der Liebe. Fräulein Schläpples ist herrlich chaotisch und manchmal etwas tollpatschig. Obwohl hier Sandra Schläpples im Mittelpunkt stehen sollte, war für mich Papa Schläpples ein Highlight. Er treibt es besonders bunt mit seinen Spitzfindigkeiten und schafft so manche unangenehme und verwirrende Situation für Fred und Sandra, denn die Probleme entstehen aufgrund Papa Schläpples Vergangenheit. Auch Fred Eisenbogens Kollege auf dem Finanzamt hat erheblich zur Unterhaltung beigetragen.

Jede Menge Klischees werden in diesem Buch verbraucht, Ironie und Augenzwinkern sind ebenfalls stark vertreten. Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen. Jedoch hat das Buch auch manchmal an Tempo verloren und zog sich etwas. Aber insgesamt ist es eine schöne einfache Liebesgeschichte mit kleinen Verwirrungen, die Spaß macht und entspannt. 


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