Sonntag, 26. Januar 2014

Unbescholten

"Unbescholten" von Alexander Söderberg




erschienen am 17.09.2013
Piper Verlag
ISBN 9783492964081
 
477 Seiten

Inhalt:


Sophie Brinkmann ist eine unbescholtene Frau. Bis sie ihrem neuen Freund begegnet und vor der Frage steht, ob sie für ihn ihre innersten Überzeugungen opfern soll – und vielleicht sogar ihr Leben. 

Gut und Böse. Für Sophie Brinkmann, Stockholmer Krankenschwester und alleinerziehende Mutter, gibt es eine klare Grenze. Bis sie Hector Guzman kennenlernt – und Kommissarin Gunilla Strandberg sie bittet, ihn zu bespitzeln. Plötzlich tauchen unangenehme Fragen auf: Wer ist Hector Guzman wirklich, der sich ihr als charmanter Verleger vorgestellt hat? Und wie weit würde Sophie gehen, um ihrem neuen Freund zu helfen? Doch erst als Hector entführt und Sophies Sohn Albert lebensgefährlich verletzt wird, begreift sie, dass das alles keine Gewissensfrage mehr ist – sondern eine auf Leben und Tod. 




Meine Meinung:

Endlich mal wieder eine kleine Serie aus Schweden. Als ich die Inhaltsangabe gelesen hatte, freute ich mich auf ein paar spannende Stunden. Doch leider, leider war die Spannung schnell vorbei und die Geschichte zog sich über viele Seiten.

Die Geschichte startet mit einem ständigen Wechsel der Charaktere. Immer wieder kamen neue Figuren hinzu. Teilweise wurden sie aber nur sehr oberflächlich in die Geschichte eingeführt und so musste man nicht, welche Rolle sie so richtig für die Geschichte spielen. Durch die ständigen Wechsel hatte man immer wieder das Gefühl aus der Geschichte herausgerissen zu werden. Ich hatte auch starke Probleme mich in die Geschichte einzulesen. Aufgrund der Vielzahl an Figuren konnte sich keine so richtig gut entwickeln. Sie wirkten oberflächlich und emotionslos. Es gab für mich keinen Symphatieträger mit dem ich mitfiebern konnte. 
Zudem hatte ich wohl das Pech das „Montagsbuch“ in der Hand zu halten. Mehrfach tauchten Rechtschreibfehler, fehlende Buchstaben oder doppelte Buchstaben (z.B. iim) auf, was den Lesefluss beeinträchtigte.

Ich habe mich durch die Geschichte gequält immer mit der Hoffnung, dass die Geschichte an Struktur gewinnt und spannender wird. Doch leider bleibt sie bis zum Schluss eher langatmig und oberflächlich. Schade.

2 von 5 Sternen

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