Samstag, 21. Juni 2014

Zwei wie Mokka und Sahne

"Zwei wie Mokka und Sahne" 
von 
Maja Keaton



erschienen am  08.03.2014
  ISBN B00IVGONWG
ebook
 216 Seiten

 Inhalt:

Die ganz große Liebe kommt oft unverhofft. Aber wenn sie dann kommt, versetzt sie Berge. Emma hat eine Abmachung mit ihrem Lieblingskollegen und besten Freund: Auf dem diesjährigen Kongress für Spiele-Entwickler wird sie sich so richtig amüsieren. Und wenn nicht, hagelt es eine empfindliche Strafe. Aber sie will es ja selbst, denn das letzte Abenteuer liegt schon eine ganze Weile zurück. Die Bedingungen für eine amüsante Auszeit sind jedenfalls traumhaft: Der Kongress findet im mexikanischen Urlaubsort Cancún statt, türkisfarbenes Meer und Palmen inklusive - und die Teilnehmer sind zu 99 % Männer. Doch gleich mit dem ersten Exemplar, das ihr über den Weg läuft, gerät sie aneinander. Eigentlich ein Traum von einem Mann. Aber was zum Teufel hat er mit seinen Fingern in ihrem Koffer zu suchen? Die Zeichen stehen nicht gerade auf Liebe und Harmonie.
Jedenfalls zunächst.

Meine Meinung:



Wenn sich die Entwickler von Onlinespielen treffen kann es entweder sehr langweilig werden oder chaotisch. Maja Keaton hat sich für die chaotische Variante entschieden und lässt einige in ein Gefühlschaos rutschen. Sie treffen sich einmal im Jahr und stets sind die Frauen in der Minderheit. Eigentlich ideal für Emma, um endlich den Mann fürs Leben zu finden (meint ihr Kollege). Aber schon der Start der Konferenz ist alles andere als gelungen und so schlittert Emma von einer peinlichen Situation in die nächste. Stets an ihrer Seite ihr liebster schwuler Kollege, der sie immer wieder lenkt und die Augen öffnet. Die Konferenz wird immer mehr zur Nebensache als sie Rafe und Jay, die Besitzer von Mokka & Cream kennenlernt. 

Gutaussehende, intelligente und charmante Männer, die in der Branche bereits so ihren Erfolg gefeiert haben und nun in der Konferenz die Hauptrolle spielen, kommen nur selten vor. Doch auch sie können sich nur schwer auf das Wesentliche konzentrieren, denn sie haben die Bekanntschaft mit Emma und ihren Koffer gemacht. Unsanft, laut, fast schon hysterisch und wenig einsichtig. Was für ein Start. 

Die Geschichte ist kurzweilig, unterhaltsam und genau das richtige für entspannte Sommerabende. Maja Keaton schreibt schön flüssig und witzig und lässt ihre Charaktere so manches Gefühlsauf- und ab erleben. Mir war Emma manchmal zu zickig und hysterisch, so dass ich mich eher über ihren schwulen Freund amüsiert habe. Auch der Schluss war für mich wenig ansprechend. Zu glatt, zu rosa, aber für diese Geschichte dann doch wieder passend. Das ist hier wirklich Geschmackssache. 


3 von 5 Sternen

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