Dienstag, 5. August 2014

Der Tote und das Mädchen

"Der Tote und das Mädchen" 
von 
Martina Bick


 178 Seiten
eBook
dot.books Verlag
erschienen im Juli 2014
ISBN: 9783955202651



Inhalt
 „Wetten, dass es in Hamburg wieder einen Toten gibt, wenn ich nach dem Urlaub ins Büro komme?“

Marie Maas hat gerade erst einen erholsamen Kurzurlaub an der Nordsee verbracht und hätte eigentlich gern noch etwas mehr Zeit für ihren Liebhaber. Doch die Pflicht ruft, schließlich trägt man als Chefin der Hamburger Mordkommission eine gewisse Verantwortung – und natürlich wartet schon ein neuer Fall auf sie. Der Devisenmakler Horst Reimann wurde in seiner Wohnung erschossen. Hat der Mord etwas mit den illegalen Waffengeschäften des Opfers zu tun? Oder wurde er von seiner eigenen Vergangenheit eingeholt?

Der erste Fall für Marie Maas – eine außergewöhnliche Kommissarin stellt sich vor.


Die Autorin
  
Foto: Brigitte Dorrinck




Martina Bick wurde 1956 in Bremen geboren. Sie studierte Historische Musikwissenschaft, Neuere deutsche Literatur und Gender Studies in Münster und Hamburg. Nach mehreren Auslandsaufenthalten lebt sie heute in Hamburg, wo sie an der Hochschule für Musik und Theater arbeitet. Martina Bick veröffentlichte zahlreiche Kriminalromane, Romane und Kurzgeschichten und war auch als Herausgeberin tätig. Für ihre Arbeit wurde sie mehrfach ausgezeichnet. 2001 war sie die offizielle Krimistadtschreiberin von Flensburg.  
(Quelle: dot.books.de)

 
Meine Meinung 
  
Marie Maas lebt in Hamburg und hat endlich ihren Kurzurlaub an der Nordsee verbringen können. Aber nun taucht der Tote auf, der ihre Aufmerksamkeit fordert, obwohl sie sich eigentlich mehr um ihren jungen Freund aus England kümmern sollte. Er steckt gerade in einer Schreibblockade und auch die gemeinsame Zeit ist sehr begrenzt.Doch sie hat es schon geahnt und so widmet sie sich dem Fall.

Martina Bicks Schreibstil hat mir gut gefallen. Er ist leicht zu lesen und so fliegt man förmlich durch die Geschichte. Sie schafft es die Spannung bis zum Schluss aufrecht zu erhalten. Die stark ausgebaute private Seite von Marie Maas sorgt für eine persönliche Atmosphäre und lässt die Kommissarin menschlicher werden. Gut fand ich die Konstellation von älterer gestandener Frau mit festem Job und jungen etwas unsicheren Mann. Es rückt etwas ab vom klassischen Muster und schafft dadurch einen weiteren interessanten Punkt in der Geschichte. Sie beweißt zudem, dass ein guter Krimi keine 400 Seiten benötigt, um spannend und unterhaltsam zu sein.

Ich werde mir bestimmt den nächsten Fall von Marie Maas holen, damit ich noch erfahre, ob die Schreibblockade nun endlich überwunden ist und welche Fälle Marie Maas noch aufklären muss. 

 

4 von 5 Sternen

Vielen Dank an dot.books für das Rezensionsexemplar.

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