Donnerstag, 16. Oktober 2014

Scheinwelt



"Scheinwelt" 
von 
Michael Linnemann


 


 290 Seiten
 Amazon Media EU S.à r.l.
ASIN: B00OBKHKDU


Inhalt:

Als einer ihrer Kollegen entführt wird, nehmen die junge BKA-Beamtin Jennifer Dachs und ihr neuer Partner Arnold Schleiser sofort die Ermittlungen auf. Sie finden heraus, dass ihr Kollege als Druckmittel dienen soll; der Entführer will sie dazu zwingen, ihm eine bestimmte Information zu beschaffen. Dazu müssen die beiden einen verurteilten Mörder verhören, der jedoch nicht im Traum daran denkt, mit ihnen zu kooperieren. Um das Leben ihres Kollegen dennoch zu retten, wendet Jennifer fragwürdige Methoden an, die ihr selbst schnell das Genick brechen könnten. 
Wer hat es geschrieben? 
 
Ein vom Autor veröffentlichtes Bild.
 Michael Linnemann, geboren am 09.01.1987 in Ahlen, begann unmittelbar nach seinem Abitur 2006 ein Studium an der Georg-August-Universität Göttingen. Seine dortigen Fächer sind die Deutsche Philologie und die Mittlere sowie Neuere Geschichte. Den Bachelorabschluss erlangte er im Jahr 2009. Derzeit erwartet er die Abschlussnote seiner Masterarbeit, die er in der Germanistik ebenfalls an der Georg-August-Universität verfasste. Seit 2002 beschäftigt er sich intensiv mit der Gattung des Thrillers. Besonders interessiert ihn dabei die Entwicklung vom klassischen zum modernen Thriller. 
Meine Meinung:
 Was am Anfang langsam und recht einfach anfängt, wird immer verzwickter und überraschender. 

Der Krimi ist schnörkellos und einfach geschrieben und doch schafft er es mit seinen kleinen Wendungen und guten Charakteren Spannung aufzubauen. Die Verstrickungen der einzelnen kleinen Handlungen sind sehr gut gemacht. Lange tappt man als Leser im Dunkeln und glaubt an das, was geschieht. Die Überraschung kommt zum Ende zu und lässt so manche Handlung und Dialog in einem anderen Bild erscheinen. 
Für mich war das Ende nach dem Knall zu lang, denn die Luft war mit der Aufklärung etwas raus. Auch die Einschübe (für nähere Erläuterungen des BKA usw.) fand ich ungünstig platziert. Es unterbrach aus meiner Sicht die Geschichte und störte etwas den Lesefluss. Vielleicht ist es besser, wenn man die Erläuterungen in den Anhang packt.
 Die Charaktere aber haben mir gut gefallen. Vorallem die kleinen bösen Spitzen, die so manches Mal ein Schmunzeln hervorgerufen haben. Ich hoffe, Frau Dachs wächst noch in den nächsten Geschichten und man kann noch viele schöne Dialoge mit ihrem Kollegen lesen. 

4 von 5 Sternen

Herzlichen Dank an den Autor für das Rezensionsexemplar!

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