Mittwoch, 4. November 2015

Drei Dollar

 "Drei Dollar" 
von 
Elliot Perlman




aktuelle Ausgabe erschienen am 14.04.2014
  btb Verlag (TB)
ISBN 9783442747849
 410 Seiten


 Inhalt:

Eben noch tanzte Eddie im Wohnzimmer mit seiner kleinen Tochter zu einer Elvis-Presley-Platte, als plötzlich ihrem Heim die Zwangsversteigerung droht. Mit nur drei Dollar in der Tasche muss er für seine Familie ums Überleben kämpfen. »Drei Dollar« ist das brillante Porträt eines Mannes, der versucht, auch in schwierigen Zeiten Humor zu bewahren und sich selbst treu zu bleiben.



Meine Meinung:


Ich habe drei Anläufe benötigt, um dieses Buch zu lesen.  
Den Schreibstil fand ich gut und schön zu lesen, aber der Inhalt hat mich nicht so richtig angesprochen.

Eddie, Tanya und ihre Familie und Freunde standen hier im Mittelpunkt. Alles dreht sich um das Paar und deren Lebensziele. Die finanzielle Situation ist nie so richtig gut bei den beiden, obwohl sie studiert haben, kämpfen sie um jeden Dollar, leiden unter der drohenden und eintretenden Arbeitslosigkeit. Tanya kämpft zudem immer wieder gegen ihre dunklen Tage an. Als die Tochter auf die Welt kommt, schöpfen sie Kraft und Mut und doch entwickelt es sich anders. 

 Es wird in diesem Buch viel gesprochen, diskutiert und nachgedacht. Manches Mal zu viel und zu langatmig, so dass man fast schon das Interesse verliert. Die Geschehnisse bei den Freunden bringen wieder etwas Spannung in die Geschichte. In dieser Geschichte geht es jedoch hauptsächlich um die allgegenwärtige Existenzangst, die Liebe, das Geld und die Arbeit. Der Zusammenhalt zwischen Tanya und Eddie wird hier sehr stark hervorgehoben und ist auch zugleich das Bindeglied zwischen den ganzen einzelnen Handlungssträngen. Elliot Perlman verzichtet auf Kitsch und zu viel Romantik und vorallem bleibt er realistisch.

Eine Geschichte über eine kleine Familie, die einiges erlebt und doch stets zusammenhält. 

3 von 5 Sternen
 
 

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