Freitag, 5. Februar 2016

Jane Eyre

"Jane Eyre" 
von 
Charlotte Brontë



Gelesen von Sylvester Groth,  
Sascha Maria Icks, Christian Redl
 erschienen am 25.01.2016
ISBN 9783844520675
3 CD = 3 Stunden 50 Minuten 


Inhalt:

„Ich bin kein Vogel, und kein Netz umgarnt mich, ich bin ein freier Mensch mit einem freien Willen – das werde ich zeigen, indem ich Sie verlasse“, sagt Jane Eyre zu dem Mann, den sie liebt. Christiane Ohaus hat den romantischen Klassiker in ein akustisches Universum verwandelt, mit genialer Leichtigkeit greifen Musik, Geräusche und schauspielerische Gestaltung ineinander. Mit Sascha Icks als Jane Eyre, die sich zwischen ihrer Liebe und ihrer Selbstständigkeit entscheiden muss, mit Christian Redl als mürrisch-liebenswertem Landedelmann und Sylvester Groth als seinem Konkurrenten bleibt auch der kleinste Zwischenton von Charlotte Brontës großem Roman bewahrt.


Meine Meinung:


 Von der Geschichte von Jane Eyre hatte ich schon gelesen und gehört, aber bisher nicht selbst zum Buch gegriffen. Jetzt hatte ich die Möglichkeit das Hörspiel zu hören

Die Geschichte ist emotional, spannend und sehr menschlich. Mir hat sie sehr gut gefallen und ich konnte mich gut in die Geschichte hineinversetzen. Die Charaktere sind greifbar und interessant. Spannend sind natürlich die Unterschiede in den Ansichten, den Erwartungen und der Moralvorstellung von gestern und heute. Jedoch wirkt Jane Eyre schon sehr fortschrittlich und emanzipiert. 

Die Sprecher fand ich sehr gut und auch die Ausarbeitung der Figuren hat mir gut gefallen. Die musikalische Gestaltung jedoch hat mir nicht zugesagt. Teilweise waren die Töne so dominant und störrend, dass man sich kaum auf das Gesprochene konzentrieren konnte. Die Geräusche waren, aus meiner Sicht, zu einfältig und monoton. Sie gaben nicht das Gehörte wider. Aus musikalischer Sicht habe ich schon bessere Hörspiele gehört. 

Wer jedoch interessante Klassiker und sehr gute Sprecher mag, ist hier gut aufgehoben. Die Musik und die Hintergrundgeräusche sind leider nicht so gut gelungen.

4 von 5 Sterne 
 

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