Donnerstag, 14. April 2016

Griessnockerlaffäre

"Griessnockerlaffäre" 
von 
Rita Falk




erschienen am 01.02.2014
dtv Verlag
ISBN: 9783423214988 
240 Seiten 


Inhalt:
 
Im Polizeihof Landshut wird ein toter Polizist gefunden. Der Letzte, der mit dem Barschl zu tun hatte, war der Franz. Nun war der Tote ausgerechnet sein direkter Vorgesetzter und absoluter Erzfeind. Blöderweise handelt es sich bei der Mordwaffe auch noch um Franz's "Hirschfänger" Sieht also nicht gut aus für den Eberhofer!


Meine Meinung: 


Ausgerechnet ein Vorgesetzter von Franz wird ermordet und er steckt knietief im Schlamassel. Soll der doch den Arschel, pardon Barschel, gelyncht haben. Wer glaubt denn so etwas? Die Landshuter Kollegen. Ausgerechnet. Bevor er nichts macht, klärt er lieber den Mord selber auf und stößt dabei auf einige Ungereimtheiten und entdeckt, dass der verhasste Chef auch so seine Heimlichkeiten hatte. Und die Barschelwitwe ist auch nicht zu verachten. So ein richtiger Feger und so gibt’s prompt Ärger mit der Susi. 

Zuhause wird es auch enger, denn die Oma hat Besuch und der bleibt. Sehr zum Leidwesen seines Vaters. Die Eifersucht im Hause Eberhofer ist neu und untypisch bei dem sonst so entspannten Vater. Aber die Oma lässt hier keine Luft ran. Ihr Besuch bleibt und die Küche ist nun auch ab und zu kalt. Gott sei Dank ändern sich manche Dinge nicht – die Semmeln vom Simmerl sind immer noch gut und machen zudem satt. Aber nicht nur der Besuch ist da, sondern auch der Leopold mit der Sushi. Auf den Leopold könnte aber der Franz verzichten, aber die Familie kann man sich halt nicht aussuchen.
 
Es sind nicht die kompliziertesten Fälle (vorhersehbar) oder die vielschichtigsten Charaktere (eher das einfache Gemüt), aber es ist kurzweilig, amüsant und herrlich bayrisch und irgendwie mag man ja den Franz und seine Geschichten.





3 von 5 Sternen

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