Sonntag, 12. Juni 2016

Allmen und die Dahlien

"Allmen und die Dahlien" 
von 
Martin Suter 



erschienen am 25.06.2013
  Diogenes Verlag
ISBN: 9783257243017 
224 Seiten 

Inhalt:

Ein Dahliengemälde von Henri Fantin-Latour, einige Millionen wert, wurde entwendet. Die steinreiche alte Dame, der es gehörte, Dalia Gutbauer, hat ein auffallend emotionales Verhältnis zu diesem Bild. Johann Friedrich von Allmen soll es wiederbeschaffen – um jeden Preis. Fall Nummer drei führt ihn und Carlos in das Labyrinth eines heruntergekommenen Luxushotels. Und damit in die Welt der Reichen und Schönen – umschwirrt von all denen, die auch dazugehören wollen.


 Meine Meinung:


Wer mit Allmen ermittelt, sollte sich etwas schicker anziehen. Es geht meistens in feine und vorallem teuere Hotels. Natürlich nur zu Ermittlungszwecken muss sich Allmen dort einquartieren und ganz nebenbei verprasst er bei gutem Essen und Wein (wird teilweise sehr ausführlich beschrieben) sein Honorar. Aber genau das macht den Charme von Johann Friedrich von Allmen aus. Der Ermittler von Martin Suter ist kein Polizist oder ähnliches, er hat andere Herangehensweisen. Sein Team Carlos de Leon und mittlerweile auch Maria Moreno sind ihm stets zur Hilfe. Allmen hängt noch der guten alten Zeit nach und schafft es nicht immer sich dem Glanz des Geldes zu entziehen.

Die Fälle, die Allmen lösen muss, sind nicht die spektakulärsten und die spannendsten, aber sie sind interessant. Es dreht sich bei ihm meist um Kunstgegenstände, die nicht so ganz legal zu ihren Besitzern gekommen sind. Und damit die Polizei außen vor bleibt, wird Allmen hinzugezogen. Martin Suter schreibt stets mit einer guten Portion Satire/Ironie seine Geschichten und hält den Menschen gern den Spiegel vor das Gesicht.

Es ist eine leichte Krimigeschichte, die von symphatischen Charakteren getragen wird.  


 4 von 5 Sternen

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