Dienstag, 26. Juli 2016

Die Party bei den Jacks

"Die Party bei den Jacks" 
von 
Thomas Wolfe




erschienen am 11.02.2013
  btb Verlag
ISBN: 9783442745111 
 352 Seiten


Inhalt:


Alles, was Rang und Namen hat, findet sich im Art déco-Ambiente von Esther und Frederick Jack ein: sie eine gefeierte Broadway-Künstlerin, er ein aus Koblenz stammender Jude und Selfmade-Millionär. Die Roaring Twenties sind auf ihrem Höhepunkt angelangt, schon wirft die Große Depression ihre Schatten voraus. Doch vom drohenden Ende der Sause will man bei den Jacks noch lange nichts wissen … Mit seiner Innenansicht einer New Yorker Luxusadresse – von der Dachterrasse bis hinab in den Untergrund, von wo die Subway feine Vibrationen durchs Gebäude schickt – zeichnet Wolfe das Panoptikum einer faszinierenden Stadt und einer faszinierenden Epoche.



Meine Meinung:

Es klang so gut...das Cover ist schön, der Covertext machte neugierig und doch...ich gebe auf. Das sage ich wirklich selten, aber nun ist es doch soweit. Ich habe ganze 150 Seiten lang versucht, mich in diese Geschichte einzufinden. Doch ich bin gescheitert. Es war nicht unbedingt die Geschichte oder die Figuren, die mir nicht gefallen haben, sondern die Erzählweise bzw. der Schreibstil. Was andere Schriftsteller in fünf oder sechs kurzen und knackigen Sätzen erzählen, versucht Thomas Wolfe in einen Satz zu packen. Diese gingen teilweise über 9-12 Zeilen und verloren auf dem Weg zum Ende das Ziel. Für mich waren es leider künstlich aufgeblähte Sätze, die nur wenig Aussagekraft hatten. Oft wiederholte sich Thomas Wolfe und dadurch wurde die Geschichte noch anstrengender und zäher. Normalerweise möchte man wissen, was noch kommt und wie es ausgeht, doch diesmal wurde mein Bedürfnis dies zu erfahren mit jeder Seite weniger. Das war für mich das Zeichen, dass Buch beiseite zu legen. 
Schade.

1 von 5 Sternen

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