Dienstag, 25. Oktober 2016

Die höchst wundersame Reise zum Ende der Welt

"Die höchst wundersame Reise zum Ende der Welt" 
von 
Nicolas Gannon



erschienen am 04.08.2016
  Coppenrath Verlag
ISBN: 9783649619420
368 Seiten 
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Inhalt:

Archer Helmsley ist ein Entdecker – genau wie seine Großeltern, die berühmten Naturforscher. Es gibt nur ein Problem: Seit Ralph und Rachel Helmsley vor zwei Jahren spurlos auf einem Eisberg verschwanden, lässt Archers Mutter ihn nicht mehr vor die Tür. Wie aber soll man in einem Haus voller ausgestopfter Tiere und todlangweiliger Dinner-Gäste jemals ein Abenteuer erleben? Archer braucht einen Plan! Zum Glück ist da das Nachbarmädchen Adélaïde, das schon mal gegen wilde Krokodile gekämpft hat. (Woher sonst sollte sie ihr Holzbein haben?) Und Oliver, der in jedem Plan die kleinen Fehler aufspürt. (Zum Beispiel, dass man ohne U-Boot und die Möglichkeit, das Haus zu verlassen, kein Tiefseeforscher werden kann.) Als dann auch noch ein einäugiger Kapitän vor Archers Tür auftaucht und ihm einen Haufen alter Reiseaufzeichnungen von Ralph und Rachel Helmsley überreicht, steht Archers Entschluss fest: Er muss zum Südpol reisen und seine Großeltern finden! Ein Buch für todesmutige Tagträumer und heimliche Helden.

Meine Meinung:

Eine höchst wundersame und wunderbare Reise mit Archer, Adélaide und Oliver.
 

Schon die Gestaltung des Buches setzt sich von den gängigen Jugendbüchern ab. Es ist mit viel Liebe zum Detail gestaltet worden. Das Cover wirkt alt und etwas geheimnisvoll. Die Bilder im Buch sind wunderbar und sprachen mich direkt an. Die auf alt gemachten Bilder begleiten die Geschichte und unterstützen diese gut. Man kann sich dadurch die Figuren, ihre Wohnorte und ihre Wesen noch besser vorstellen. Was mich ebenso am Buch begeistert hat, war das schöne Papier, auf dem die Geschichte gedruckt wurde. Die vielen kleinen Kapitel und die Zwischenabschnitte erleichtern den Wiedereinstieg und geben Orientierung durch ihre Überschriften. Insgesamt ist die Gestaltung des Buches sehr hochwertig und es macht Spaß es in die Hand zu nehmen. 


Die Geschichte vereint vieles, drei Familien, drei Freunde, eine Schule und ein großes Abenteuer. Mir haben die Charaktere der Kinder gut gefallen. Sie ind nicht übertrieben oder unrealistisch. Es sind keine glatten Helden, die alles können, alles wissen und unbesiegbar sind. Jeder, der drei Freunde, hat seine Stärken und Schwächen, die auch gut in die Geschichte mit eingebaut werden. Das "Wir"-Gefühl der drei Hauptcharaktere muss erst wachsen und ist nicht schon direkt vorhanden (wie in der Realität auch). Natürlich dürfen Streiche und der Humor nicht fehlen. Auch eine böse Lehrerin kommt immer gut an. Viele kleine Klischees werden in die Geschichte eingearbeitet, aber es gibt hier auch ein paar traurige Momente, die nachdenklich stimmen und zeigen, dass nicht immer alles gut geht und man manchmal auch mit Veränderungen im Leben zurecht kommen muss. 

Es ist eine gut zu lesende, intelligente Geschichte, die wunderbare Charaktere, eine spannende Suche und eine schöne Buchgestaltung hat.

Vielen Dank an

und den Coppenrath Verlag für dieses tolle Buch.




 5 von 5 Sternen

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