Montag, 20. März 2017

Das Labyrinth des Malers

"Das Labyrinth des Malers" 
von 
Carolin Römer



erschienen am 01.05.2015
  CONTE-VERLAG
ISBN: 9783956020568
 280 Seiten


 Inhalt:

Fin O Malley begibt sich unfreiwillig auf eine Art Pilgerreise. Der Croagh Patrick will bestiegen werden, doch die wilde irische Landschaft meint es nicht gut mit Fin. Er verläuft sich im Nebel des Septembertages und landet bei Séamus Le Brun, einem alten Maler, der allein in seinem Wohnwagen am Meer haust. Als dieser in die Luft fliegt, sieht die Polizei keinen Handlungsbedarf, doch Fins Spürsinn ist geweckt, besonders als im ausgebrannten Wrack zwei Goldmünzen gefunden werden. Der alte Sonderling hütet ein Geheimnis. Fin begibt sich auf Schatzsuche. Und er ist nicht der einzige. Je tiefer er gräbt, desto unübersichtlicher wird der Fall. Und Fin muss feststellen, dass Kobolde auch nicht mehr das sind, was sie einmal waren.




Meine Meinung:

Auch der dritte Fall für Fin O Malley ist alles andere als gewöhnlich. Erst bekommt er eine Pilgerreise vom Gericht aufgebrummt und dann muss er sich auch noch einem alten Kauz annehmen. Carolin Römer führt den Leser wieder in die raue Landschaft von Irland. Fin lebt immer noch mit den gleichen eigenwilligen Dorfbewohnern zusammen und auch diesmal werden wieder die Kobolde aktiviert. Die Dorfbewohner sind mittlerweile alte Bekannte und man hat sie irgendwie in das Herz geschlossen. Man freut sich wieder von ihnen zu lesen und dabei sein zu können.

Der Krimi hebt sich von den gängigen Krimis ab. Fin ist nicht so ganz korrekt mit seinen Worten und Taten, er drückt gern mal ein Auge zu und in "seinem" Dorf macht sowieso jeder, was er will. Seine Suche wird nicht so gern gesehen und so begibt er sich unfreiwillig wieder in brenzlige Situationen. Die Geschichte ist etwas verworren. Trotzdem macht sie Spaß und unterhält den Leser gut. Falls Fin noch einmal ermitteln darf, bin ich gern wieder mit dabei.




4 von 5 Sternen

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen